Ergotherapie

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind.

Ziel ist es, diese Menschen bei der Durchführung der für Sie bedeutungsvollen Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.
Hierbei dienen spezifische Therapien und Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.
Die Ergotherapie ist eine Kassenleistung.

Störungen bei Kindern und Jugendlichen

  • Verhaltensstörungen
  • Störung des Sozialverhaltens
  • Aufmerksamkeitsdefizite und Konzentrationsstörungen
  • Lernstörungen
  • Hyperaktivität
  • Entwicklungsverzögerungen (körperlich, geistig, seelisch).

Psychisch funktionelle Störungen

  • Affektive Störungen
  • Bipolare affektive Störungen
  • Depression (leicht, mittelgradig)
  • Neurotische -, Belastungs- und somatoforme Störungen
  • Phobische Störungen
    (Agoraphobie, Soziale Phobie, Spezifische (isolierte ) Phobie
    z.B. Tierphobie, Höhenangst, Examensangst, Angst in engen Räumen
  • Angststörungen
    (Panikstörungen, Generalisierte Angststörungen)
  • Zwangsstörungen
    (Vorwiegende Zwangshandlungen (Zwangsrituale), Sonstige Zwangsstörung
    Reaktion auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
    (leichte, mittelgradige Belastungsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen)
  • Somatoforme Störungen
    (Somatisierungsstörung, somatoforme autonome Funktionsstörung, anhaltende somatoforme Schmerzstörung)
  • Neurotische Störungen
    (Neurasthenie)
  • Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
    (Störungen durch Alkohol, Opioide, Cannabinoide, Sedativa oder Hypnotika, Kokain, Halluzinogene, Tabak, andere Stimulanzen, flüchtige Lösungsmittel, multiple Substanzen)
  • Abhängigkeitssyndrom (Entzugssyndrom)
  • Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
    (Essstörungen, Schlafstörungen, sexuelle Funktionsstörungen)
  • Intelligenzminderung
    (leichte und mittelgradige Intelligenzminderung)
  • Entwicklungsstörungen
    (Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten, motorische Funktionen)
  • Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn der Kindheit und Jugend
    (Störung des Sozialverhaltens, Störung der Emotionen im Kind und Jugendalter)
  • Persönlichkeitsstörungen
    (emotionale instabile – borderline-, dissoziale,- zwanghafte,- ängstlich- vermeidende-, abhängige Persönlichkeitsstörungen)
  • Demenzerkrankungen
    (vaskuläre Demenz, Alzheimer – Erkrankung)

Motorisch – funktionelle Störungen

  • Z.n. Bandscheibenvorfall
  • Hüft- und Knie- TEP
  • Arthritis
  • rheumatoide Arthritis
  • Arthrosen
  • Schultererkrankungen
  • Morbus Sudeck
  • Osteoporose
  • Skoliosen
  • Hand- und Fingererkrankungen
  • Wirbelsäulenerkranken
  • Amputationen
    (Z.n. nach Amputationen der unteren Extremitäten)

Sensomotorisch pezeptive Störungen bei Kindern und Jugendlichen

  • Muskelerkrankungen
  • Störung der Motorik und der Koordination
  • neurologischen Erkrankungen
  • Folgeschäden durch Erkrankungen ausgelöst z.b. Geburtstraumen

Sensomotorisch pezeptive Störungen bei Erwachsenen

  • Z. n. Schlaganfall
  • M. Parkinson,
  • Epilepsie
  • Migräne
  • Multiple Sklerose
  • Polyneuropathie
  • Hirnblutung
  • Schädel Hirn Trauma